Romane schreiben – nichts für dich? (Podcast Episode 68)

Immer noch keinen Roman zu Ende gebracht?

Fragst du dich manchmal, ob du das Schreiben einfach lassen sollst?

Dann solltest du diese Folge unbedingt hören!

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Shownotes

Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.

Friedrich Nietzsche

Traurige Stagnation bei vielen Autoren

Ich begegne immer wieder Autoren, die sich in dieser oder einer ähnlichen Situation befinden. Vielleicht kommt dir ja das ein oder andere davon bekannt vor:

  • An einem Tag davon überzeugt, gut schreiben zu können, am anderen Tag dann riesige Selbstzweifel, die dich lähmen.
  • Beim Bücherlesen oder beim Stöbern in der Buchhandlung die Lust selbst zu schreiben und es doch irgendwie nicht zu tun.
  • Von dem Tag träumen, an dem es endlich richtig losgeht mit deinem Schreiben und der Stift auf dem Blatt oder die Finger auf der Tastatur kein Halten mehr kennen – doch dieser Tag kommt einfach nicht.

–> Irgendwann kommt die Frage auf: Ist Romaneschreiben überhaupt etwas für mich? Sollte ich die Idee, Schriftsteller zu werden, lieber beerdigen? Oder gebe ich zu schnell auf?

Selbstsabotage beim Schreiben

Fünf schädliche Verhaltensweisen

Auf der Basis meiner langjährigen Erfahrung als Schreibtrainer und Autorencoach habe ich fünf Verhaltensweisen für dich zusammengestellt, die dich und dein Schreiben torpedieren.

Kommt dir die ein oder andere bekannt vor? Sei bitte ehrlich zu dir selbst! Das ist die absolute Basis, um dich und dein Schreiben weiterzuentwickeln!

Nimm am besten einen Stift und Papier zur Hand und notiere dir, welche Verhaltensweise du von dir kennst. Notiere auch gerne eine Zahl zwischen 1 und 10 daneben, um die Ausprägung deutlich zu machen.

1 bedeutet, dass du diese Verhaltensweise so gut wie gar nicht von dir kennst.

10 bedeutet, dass du massiv und ständig zu ihr neigst.

Diese Verhaltensweisen jedenfalls helfen dir beim Schreiben garantiert nicht weiter; mit ihnen torpedierst du deinen Schreiberfolg:

  • Jammern und Selbstmitleid („Ich habe doch schon so viel Zeit und Arbeit investiert!“)
  • Warten und hoffen („Irgendwann habe ich eine geniale Idee, dann zeig’ ich es allen!“)
  • Dich selbst beschimpfen („Ich schreibe so grottenschlecht!“)
  • Zweifeln („Vielleicht bin ich einfach nicht zum Schreiben gemacht?“)
  • Dem Schweinehund huldigen („Ich brauche bloß wieder Lust und Energie, dann klappt es bestimmt!“)

Selbstschädigendes Verhalten hinterfragen

Was ist dein Ergebnis? Tendierst du zu einer oder mehrerer dieser torpedierenden Verhaltensweisen? Falls ja, wie stark ist sie bei dir ausgeprägt?

Romane schreiben – nichts für dich? Das ist das Thema dieser Podcast-Folge.

Hier schließt sich direkt die Frage an:

Bist du bereit, dein Verhalten zu hinterfragen? Erkennst du deine Selbstsabotage? Und möchtest du etwas daran ändern?

Keine Angst: Du musst nicht komplett damit aufhören. Schon gar nicht von einem Tag auf den anderen. Aber du solltest dazu bereit sein, einen gewissen Abstand zu ihnen einzunehmen. Sie mit Humor zu betrachten. Vor allem ist es wichtig, dass du sie bemerkst. So kannst du dir alternative Verhaltensweisen aneignen.

So ist Romanschreiben nichts für dich

Ich möchte ehrlich zu dir sein: Falls du nicht dazu bereit, dein selbstschädigendes Verhalten zu hinterfragen ist das Romanschreiben nicht das Richtige für dich. Das ist meine subjektive Sichtweise.

Vielleicht sehe ich das ganz falsch.

Nach all meiner Erfahrung als Schreibtrainer, Autorencoach sowie als systemischer Coach ergibt das Ziel Romanautor zu werden jedoch keinen Sinn, wenn du nicht bereit bist, dich auch persönlich weiterzuentwickeln. Dann solltest du dich besser anderen Lebensbereichen zuwenden.

Romane schreiben als Abenteuer

Das Romanschreiben als Abenteuer

Beim Schreiben verfassen wir nicht einfach bloß ein Buch. Wir stellen uns Herausforderungen, wachsen über uns hinaus und entwickeln uns weiter! Das Schreiben eines Abenteuers ist auch immer selbst ein Abenteuer, auf das wir uns begeben!

Wie sieht es aus – findest du dich hier wieder?

Bist du entsprechend bereit, selbstschädigende Verhaltensweisen zu hinterfragen?

Möchtest du sogar versuchen, sie an der ein oder anderen Stelle hinter dir lassen?

Wunderbar!

Gibst du zu schnell auf?

Wenn du nicht auf deinen negativen Verhaltensweisen beharrst, kannst du auch Romanautor werden. Dann liegt dein ausbleibender Erfolg nicht daran, dass das Romanschreiben nichts für dich ist. Vielmehr gibst du zu schnell auf.

Das erkennst du daran, wenn du eine oder mehrere der folgenden Fragen mit Ja beantwortest:

Folgende Punkte sprechen dafür, dass du beim Schreiben zu schnell aufgibst:

  • 1. Erweisen sich deine Ideen als Eintagsfliegen?

An einem Tag begeistert dich deine neue Idee, doch am nächsten Tag ist sie schon tot.

  • 2. Hast du schon mehrere Bücher begonnen, aber noch keines zu Ende geschrieben?

Du hast bereits mehrere Bücher begonnen, aber noch keines zu Ende geschrieben.

  • 3. Fallen dir einfach keine guten Ideen ein?

Dir fallen einfach keine guten Romanideen ein.

  • 4. Setzt dich harsche Kritik an deinen Texten schachmatt?

Kritik an deinen Texten trifft dich so sehr, dass du manchmal tage- oder gar wochenlang nicht mehr schreibst.

  • 5. Sind deine Texte im Vergleich zu denen deiner Idole einfach bloß grottenschlecht?

Du vergleichst deine Texte mit „echten Romanen von Profis“ und findest dich einfach nur schlecht.

Von Schreibprofis lernen und Schriftsteller werden

Mach Schluss mit der Selbstsabotage und setze an ihre Stelle lieber Verhaltensweisen, die dich und dein Schreiben voranbringen. Orientiere dich daran, was erfolgreiche Autoren tun:

  • Erlaube dir Fehler, statt allein auf das Ergebnis fixiert zu sein, und lerne aus ihnen. (statt Dich selbst beschimpfen)
  • Bleib täglich im Schreibfluss (statt dem Schweinehund huldigen)
  • Schätze deine Texte wert, sei stolz auf deine Ergebnisse und hinterfrage sie zugleich kritisch. (statt an dir zu zweifeln)
  • Hol dir produktives Feedback zu deinem Schreiben, das dich weiterbringt und gib nichts mehr auf unqualifizierte Kommentare zu deinen Texten. (statt Jammern und Selbstmitleid)
  • Lass dein Schreiben wachsen und reifen, indem du das notwendige Handwerkszeug lernst. (statt Warten und hoffen)

So kommst du in deinen Schreiberfolg

„Dein Roman in 20 Wochen!“ unterstützt dich dabei, nicht zu schnell aufzugeben, sondern dein Schreibglück am Schopf zu packen. Ich begleite dich auf all deinen Schritten von der Ideenfindung bis zum fertigen Romanmanuskript. Zusätzlich lernst du deinen Schweinehund zu bändigen und dir eine Leserschaft aufzubauen.

Bist du bereit, Schluss mit der Selbstsabotage zu machen?

Oder gibst du lieber weiterhin zu schnell auf, träumst abwechselnd vom großen Schreiberfolg und badest in Selbstmitleid, anstatt endlich in deinen Schreiberfolg zu kommen?

Wenn du dein Schreibtalent ausleben möchtest, unterstütze ich dich gerne dabei, endlich deinen Roman zu Papier zu bringen!

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