8 Romane über das Schreiben – Prädikat lesenswert!

Schreiben lernt man vor allem durchs Schreiben. Aber nicht nur. Viel zu lesen ist für Autoren ebenfalls unverzichtbar.

Die Möglichkeiten sind zahlreich: Lies Bücher deiner Lieblingsautoren, Schreibratgeber oder Sachbücher, um dich in dein Romanthema einzuarbeiten. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm am meisten bringt.

Eine ganz besondere Lektüreempfehlung für dein Schreiben möchte ich dir dennoch nicht vorenthalten. Es gibt Romane, die handeln auf so bezaubernde Weise vom Schreiben selbst, dass du sie einfach kennen musst. So bringst du lesend dein Schreiben voran. Und vergnügst dich dabei auch noch prima.

Romane über das Schreiben

Alejandro Zambra: Bonsái

Dünn und dicht

Bonsái führt vor, wie sich Form und Inhalt kunstvoll ineinander verweben lassen. Der Titel des Buchs kann als Einladung verstanden werden, es selbst als eine Art Bonsai zu lesen. Also als Roman-Miniatur oder als Miniatur-Roman: sehr dünn, und dennoch alles dran, was zu einer guten Geschichte gehört.
Noch aus weiteren Gründen ist das Debut des Chilenen für dich als Autor eine lohnenswerte Lektüre. Zambra zeigt auf, wie Leben und Schreiben ineinander verzahnt sind. Und welch große Rolle hier immerzu das Lesen und die Frage nach dem eigenen Autorsein spielt.

Autor sein

Der Protagonist Julio erzählt seiner Affäre María von seinem angeblichen Auftrag, das handschriftliche Romanmanuskript eines berühmten Schriftstellers abzutippen. Dabei erklärt er:

„A María: es la mayor prueba para un escritor. En Bonsái prácticamente no pasa nada, el argumento da para un cuento de dos páginas, un cuento quizás no muy bueno.“

Alejandro Zambra, Bonsái, Anagrama 2006, S.76

„Zu Maria: Daran kann sich ein Schriftsteller seine Meisterschaft so richtig beweisen. In Bonsai passiert praktisch nichts, die Handlung reicht vielleicht für eine Geschichte von zwei Seiten, und die ist noch nicht einmal gut.“

Alejandro Zambra, Bonsái, Anagrama 2006, S.76 Übersetzung: Andreas Schuster

Hier wird eine abstruse Konstellation deutlich: Julio hat den Auftrag überhaupt nicht bekommen. Er tut jedoch so, als ob. Also schreibt er erst handschriftlich den Roman eines anderen, wie er ihn sich vorstellt, und überträgt diesen dann in den Computer.

Julios verworrene Art zu schreiben bietet damit ein interessantes Sinnbild für das Romanschreiben im Allgemeinen.

Wichtige Fragen

Zambras Bücher sind ohne seinen immensen literarischen Lektüreschatz im Hintergrund nicht denkbar. Auf dessen Basis wirft er zentrale Fragen auf:

  • Was passiert beim Schreiben eines Romans – erfinden wir eine Geschichte?
  • Oder manifestieren sich durch unser Schreiben hindurch Geschichten, die es ohnehin gibt?
  • Ist die Geschichte überhaupt wichtig?
  • Oder ist es am Ende bloß deren Form?

Italo Calvino: Wenn ein Reisender in einer Winternacht

Unzuverlässiger Erzähler

Beim unzuverlässigen Erzählen kann sich der Leser nicht sicher sein, ob wirklich stimmt, was er gerade liest. Undzwar nicht in Bezug auf den Realitätsbezug fiktionaler Texte, sondern weit darüber hinaus.

Italo Calvinos Klassiker postmoderner Literatur treibt dieses Spiel auf die Spitze. Der Italiener konstruiert eine fiktionale Welt nach der anderen, nur um sie dann Stück für Stück wieder einzureißen.

Fundamentale Fragen

Calvino wirft mit seinem Text unerhörte Fragen auf und rüttelt so an den Fundamenten des Romanschreibens:

  • Wer sagt eigentlich, wo eine Geschichte anfängt oder aufhört?
  • Ist der Stil eines bestimmten Autors wirklich so unverwechselbar?
  • Gehen in gewissem Sinn nicht alle Bücher ineinander über?
  • Kann man eigentlich überhaupt noch von so etwas wie Autorschaft sprechen?

Autor und Leser

Wenn dich die Beziehung zwischen Autor und Leser interessiert, dann ist dieses Buch das richtige für dich. Du erfährst auf unterhaltsame und verstörende Weise eine Menge über alle relevanten Entscheidungen beim Schreiben eines Romans und du lernst, wie du deine Leser gehörig an der Nase herumführen kannst.

Benjamin Lebert: Kannst du

Der Grundkonflikt

Benjamin Lebert wurde mit Crazy zum Wunderkind der deutschen Literatur. In Kannst du setzt er sich mit der Bürde eines jungen Autors auseinander, den eigenen Erwartungen und Selbstzweifeln begegnen zu müssen.

Er liefert damit einen wundervollen Einblick in die quälende Frage, wann man wirklich Autor ist. Vielleicht war ja alles bloß ein großes Missverständnis?

Ganz nebenbei bietet er so unterhaltsame Einblicke in den Literaturbetrieb.

Subtile Spannung

Worum es in diesem Buch auf der Handlungsebene geht, ist schnell erzählt. Der Ich-Erzähler Tim berichtet davon, wie er ein Mädchen, Tanja, kennenlernt und mit ihr durch Skandinavien reist. Mehr passiert eigentlich nicht. Und doch gelingt es dem Buch, den Leser zu fesseln.

Wie das?
Der Tonfall ist lapidar und witzig gehalten und kommt im Gewand jugendlicher Leichtigkeit daher. Die Hauptfigur ist interessant und vielschichtig gestaltet. Erst nach und nach werden ihre inneren Abgründe sichtbar. Und auch Tanja verwandelt sich von einer netten flirtiven Bekanntschaft zu einer echten Herausforderung.

Die Begegnung zwingt Tim auf einmal, Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen. Obwohl er das für gewöhnlich nicht einmal für sich selbst tut.

Schriftsteller sein

Die Welt des Schreibens, die Selbstzweifel, der Umgang mit Ruhm, der Druck, etwas Neues zu schaffen, wird hier erst nach und nach eingeführt. Der Hintergrund des Erzählers und die eigentliche Handlung treten in ein interessantes Wechselverhältnis. Erst durch die Reise gelingt es Tim, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.
Die Herausforderung, etwas Neues zu schreiben und das Vermögen es hinzubekommen, wird damit für den Leser erfahrbar. Das Romanschreiben wird zur Frage der Identität.

Tim quälen Schreibblockaden und in diesem Zusammenhang reflektiert er:

„Hinzu kommt, dass jemand meiner Ansicht nach nur dann Schriftsteller ist, wenn er schreibt. Und nicht, wenn er durch die Gegend flaniert. Und dabei spielt es keine Rolle, ob das, was er schreibt, gut ist. Ein Mann, der vor siebzehn Jahren einmal ein Buch geschrieben hat, das auf der ganzen Welt gut verkauft wurde, ist für mich viel weniger ein Schriftsteller als jemand, der ununterbrochen an der Schreibmaschine sitzt, aber keinen Verleger für seine Sachen findet.“

Benjamin Lebert, Kannst du, Kiepenheuer & Witsch 2006, S.34

All die Verklärung erfolgreicher Autoren, der vermeintliche Glanz des Literaturbetriebs und der Erfolgsdruck werden hier auf eine einfache Frage zusammengeschmolzen: Schreibst du oder schreibst du nicht? Die Schriftstellerei wird so zur Lebensweise – unabhängig von der Anerkennung der anderen.

Pascal Mercier: Perlmanns Schweigen

Wissenschaftliche Wahrheit und Krise

Was ist denn schon literarisches Schreiben, wenn man es mit wissenschaftlicher Erkenntnis vergleicht? Wir leben in einer Welt, in der die Naturwissenschaft als Leitparadigma dienen. Der Wahrheit möchte man anhand von Versuchsanordnungen, Messungen und Werten auf die Spur kommen.

In Pascal Merciers Debütroman Perlmanns Schweigen lernen wir den abgehalfterten Sprachwissenschaftler Perlmann als eine Art Kontrastprogramm kennen. Er hat genug von dem akademischen Blick auf die Welt. Dabei manifestiert sich seine existentielle persönliche Krise immerzu auch als Sprachkrise.

Poetische Wahrheit

Perlmann hat nichts mehr zu sagen und ist verzweifelt auf der Suche nach einer Stimme. In einem irrwitzigen Plot begeht er ein Plagiat und verstrickt sich dabei in einem Wirrwarr aus Lügen. Am Ende geht es dabei um die ganz große Frage nach Willensfreiheit und Autorschaft und um die Poesie als Gegenentwurf zu einer durchrationalisierten Welt.

Beim poetischen Schreiben sind wir nicht nur die Autoren unserer Texte, sondern versuchen auch zum Autor unseres Lebens zu werden. Für alle werdenden Schriftsteller, die ihren Romanen gerne philosophischen Tiefgang verleihen, ist Perlmanns Schweigen als Inspiration ein Muss!

Eugen Ruge: Cabo del gata

Wortreiches Unvermögen

Das Buch handelt nicht wirklich vom Schreiben, sondern davon, nicht schreiben zu können. Und gerade das macht es so ungemein lesenswert für Autoren.

Hier passiert eigentlich überhaupt nichts. Und zugleich so unglaublich viel.

Der Ich-Erzähler kündigt seine Wohnung und reist nach Portugal. Dort macht er unverfängliche Reisebekanntschaften, mit denen er sich über seinen Plan unterhält, einen Roman zu schreiben. Sein Gespräch mit einem Engländer liest sich so:

„I’m trying to write a book, sagte ich.

Wow, great, sagte der Engländer. What about?

That’s not clear yet, sagte ich.“

Eugen Ruge, Cabo de Gata, Rowohlt Taschenbuch Verlag 2014, S.109

Wenig später trifft er auch noch einen Amerikaner, mit dem die Unterhaltung übers Schreiben nicht weniger skuril verläuft.

„Später, als wir den größten Teil unseres Weinvorrats ausgetrunken hatten, gestand er, dass er selbst den Wunsch hatte zu schreiben. Dass er eigentlich nur in diesem verdammten (goddamned) Saudi-Arabien sei, um den Roman zu finanzieren, den er schreiben wolle.

Worüber?, fragte ich.

Schwierig, sagte der Amerikaner.“

Eugen Ruge, Cabo de Gata, Rowohlt Taschenbuch Verlag 2014, S. 131

Die Genese eines Autors

Ansonsten beschreibt der Erzähler seine Alltagsroutine im gewählten Exil. Er ist aufgebrochen, um endlich seinen Roman zu schreiben. Doch stattdessen reißt er jeden seiner Versuche, damit zu beginnen, kurze Zeit später wieder aus dem Notizheft.

Lieber macht er Spaziergänge, isst immerzu im gleichen Restaurant und lässt Situationen aus seinem Leben Revue passieren. Und dann macht er doch noch eine Bekanntschaft, die ihm etwas bedeutet. Nämlich die mit einer Katze.

Dieser zauberhaft novellenartige Roman geht an den Kern dessen, was den Romanautor ausmacht: seine Lebensgeschichte, sein innerster Antrieb zu schreiben.

Es geht hier nur am Rande um Plots und um die Frage, woraus eine gute Story besteht. Im Fokus steht vielmehr das Zusammenspiel aus Erinnern und Erfinden. Eugen Ruge zeigt, wie daraus eine neue, eine literarische Wahrheit entsteht.

Carlos Ruiz Zafón: El juego del Angel

Eine einzigartige Chance

Es ist eine einmalige Gelegenheit! Martin hat die Chance eine Geschichte zu schreiben, die in der Zeitung veröffentlicht werden soll. Aber nur, wenn sie richtig gut ist. Und in sechs Stunden muss sie fertig sein.

Mit dieser Urszene beginnt Carlos Ruiz Zafóns Roman, der die Geschichte von David Martín erzählt. Der mittellose junge Mann verwirklicht seinen Traum und etabliert sich als Krimiautor. Auch wenn er nur unter Pseudnoym veröffentlicht. Bis er eines Tages einen unwiderstehlichen, unglaublich lukrativen Auftrag erhält, ein ganz besonderes Buch zu schreiben.

Schreiben ohne sich zu verkaufen

El juego del ángel wirft die Frage auf, wie käuflich wir beim Schreiben unserer Geschichten eigentlich sind. Wie sehr wir uns dabei treu bleiben. Und auf welche Abwege wir geraten können, wenn wir es nicht tun.

Der Weltbestseller des spanischen Autors ist nicht nur ein packender Krimi für die Fans eines dunkel-nebligen Barcelonas. Er ist auch eine Abhandlung darüber, was uns antreibt zu schreiben, wozu wir eigentlich Geschichten erzählen und welche Gefahren dabei auf uns lauern.

Benedict Wells: Spinner

Lebenstraum Romanautor

Freiheit oder Sicherheit? Lieber eine anständige Ausbildung machen oder dem Traum vom Schriftstellerleben nachjagen?

Es ist doch schon ein verdammter Irrsin, sich in den Kopf zu setzen, einen Roman zu schreiben. Sich von Freunden und Verwandten zurückzuziehen. Sich in der eigenen Bude zu verkriechen. Und in vielen, vielen Stunden hunderte Seiten Prosa in die Tasten zu kloppen.

Und dann hat man es auf einmal geschafft. Ein eigener Roman! Wahnsinn!

Bloß dass man für das Teil dann auch noch einen Verlag finden muss.

Verdammt.

Dieser Roman erzählt davon, wie sich der junge Jesper Lie von der Welt zurückzieht und sich ganz und gar in seinem Schreiben verliert, bis er endlich sein Manuskript vollendet hat.

Und zusammenbricht.

Ein Roman übers Schreiben und über die Einsamkeit trauriger junger Männer, die Großes vorhaben. Und ein Roman darüber, wie der Traum vom Bucherfolg zur Manie werden kann.

Wells eigene Geschichte

Der wirklich erste Roman des immer noch jungen, doch schon überaus gleißenden Sterns am Himmel der deutschen Literatur, macht einfach unglablichen Spaß. Manche Kreativ-Techniken kommen noch recht unverblümt und wenig kunstvoll daher. Bei dem ein oder anderen Cliffhanger wünscht sich der Leser, Wells hätte ihn sich erspart.

Doch nach und nach begreift man, dass genau diese offen zu Tage liegende Konstruiertheit des Buchs auch ein großes Gut ist.

Für alle jungen Autoren, die an sich zweifeln, für all diejenigen, die die Frage umtreibt, ob sie eigentlich gut genug sind, ein absolutes Muss. Auf dass uns der meist wenig subtile Humor dieses Romans unser Autorenleben etwas unverkrampfter wahrnehmen lässt!

Spinner ist eigentlich Wells‘ erster Roman. Doch erst mit Becks letzter Sommer reüssierte er – undzwar im renomierten Diogenes-Verlag. Der Rest ist Geschichte.

Wolf Haas: Verteidigung der Missionarsstellung

Liebesgeschichte mit doppeltem Boden

Wolf Haas erzählt eine locker-flockige Liebesgeschichte und führt dem Leser zugleich deren Gemachtheit vor Augen. Immer wieder finden sich in eckigen Klammern Kommentare zu gerade gewählten Formulierungen, zu möglichen Umstellungen des Textes und zu Alternativen der Handlungsdetails.

So befindet sich der Leser zugleich in der Geschichte als auch auf einer Metaebene.

Er liest nicht einfach nur einen Roman. Sondern einen Roman übers Romanschreiben. Auch die immer wiederkehrenden Spielereien im Drucksatz tragen hierzu bei.

Besondere Einblicke

Der Leser blickt dem Autor beim Schreiben gewissermaßen über die Schulter. Es geht nicht um eine einfache Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende, sondern um das In- und Durcheinander von tatsächlich erlebten Geschichten und fabulierten Ideen.

Und um die Bücher, die am Ende dabei herauskommen.

Natürlich ist das Ganze wiederum bloß Fiktion, eben eine Fiktion davon, wie Bücher entstehen. Dadurch ist sie jedoch keinen Deut weniger aufschlussreich.

Romane übers Schreiben und dein eigenes Schreiben

Sicherlich musst du nicht alle Romane übers Schreiben lesen, um selbst besser zu schreiben. Diese Art der Lektüre kann jedoch auf vielfache Weise aufschlussreich sein.

Interessierst du dich für postmoderne Spielerein? Dann lies Calvino, Zambra oder Haas.

Beschäftigt dich dein eigenes Selbstverständnis als noch unveröffentlichter Autor? Dann sind die Romane von Lebert, Wells oder Ruge für dich interessant.

Fasziniert dich die Möglichkeit, mit Sprache Welten zu erschaffen, und der rationalistischen Perspektive etwas entgegenzuetzen? Dann beschäftige dich doch mal mit Zafón oder Mercier.

Wofür du dich auch entscheidest – stetiges Lesen ist eine wichtige Inspirationsquelle um zu verstehen, wie das Romanschreiben eigentlich geht!

Welche Romane übers Schreiben kennst du noch?

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10 Kommentare, sei der nächste!

  1. Was mich sehr inspiriert hat endlich mit dem Schreiben anzufangen, war zwar kein Roman übers Schreiben, aber ein Sachbuch von dem vermutlich erfolgreichsten Roman Schriftsteller Steven King.
    Es hat mir viel Mut gemacht und man erfährt interessante Dinge über sein Leben: „Über das Schreiben und ueber das Leben“.
    Grüße von Jacqueline

  2. Andreas,

    einige Bücher davon las ich, bevor ich selbst vorhatte zu schreiben und habe den Aspekt des Schriftstellers darin gar nicht erkannt. Jetzt werde ich sie wohl noch einmal lesen.

    Zudem bin ich sehr berührt, da die Hälfte der Bücher, die du empfiehlst von meinen Liebliningsautoren Haas, Ruge, Wells und Mercier sind.

    Danke für die Tipps!!!
    Un saludo desde la isla
    Elisa 🙂

  3. Ein Klassiker unter den Romanen, die von einem Schreibenden handeln, ist „Betty Blue“ von Philippe Djian, der auch eine tragisch schöne Liebesgeschichte erzählt und einen besonderen Stil hat.

  4. Nicht eine Autorin dabei? Falls Du das ändern willst:

    Zsuzsa Bank – Schlafen werden wir später (2 Literaturwissenschaftlerinnen, eine zwischen Erwerbsarbeit als Autorin und Care-Arbeit, die andere eingeklemmt zwischen ihrem Anspruch an ihr literarisches Wirken und ihrem Job als Deutschlehrerin)

    Marlene Streeruwitz – Nachkommen (zwei Generationen von Autorinnen schreiben über ihre Familie)

    Virginia Woolf – Ein eigenes Zimmer (Der Klassiker)

    Jedes sehr zu empfehlen.
    LG Papiliorama

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