10 geniale Orte um zu schreiben! (Podcast Episode 5)

Schreiben kann man nicht nur am Schreibtisch. Es gibt eine Menge möglicher Alternativen, die deine Kreativität befruchten können. Hier sind 10 geniale Schreiborte, die du unbedingt einmal ausprobieren solltest!

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Shownotes

„Es ist nicht was du bist, es ist was du machst – herzlich Willkommen in der Mutterstadt!“

Massive Töne, Mutterstadt

Heute geht es um besondere Schreiborte. Dazu werde ich euch 10 Orte vorstellen, die es in sich haben, und die eine besondere Anregung für dein Schreiben bedeuten können!

Doch erst einmal zum Eingangszitat. Wieso habe ich das ausgewählt?

Es handelt sich um einen Rapsong der Massiven Töne, der von ihrer Heimatstadt Stuttgart handelt. Sie betonen darin den Lifestyle, der das Leben ausmacht und begründen auf diese Weise eine Hymne auf ihre Heimatstadt. Dabei wird wunderbar anschaulich, wie sehr diese Stadt ihr künstlerisches Schaffen prägt und wie sehr wir von den Orten geprägt werden, an denen wir uns befinden.

Dies lässt sich für unser Schreiben nutzen! Die folgenden 10 Orte sollen dich auf Ideen bringen. Sie stehen dabei sinnbildlich für alle möglichen Orte, die du zum Schreiben nutzen kannst.

Es handelt sich um keine Bestenliste. Finde einfach für dich heraus, welcher Ort dich inspiriert, probiere das ein oder andere aus und wage so neue Schreibweisen.

Auch interessant: Blogartikel über 20 spannende Schreiborte!

1. Das Café

Cafés haben als Schreibort eine lange Tradition.

Mögliche Vorteile an Cafés als Schreibort:

– Luxus

– Atmosphäre

– Inspiration

2. Die Bahn

– Immer Stift und Papier dabei haben. Oder einen Laptop!

– Aus der Not wird eine Tugend

– Die Magie der Fortbwegung – Der Nicht-Ort

3. Das Wartezimmer

– Pragmatisch

– Aus Warten wird Leben!

4. Das Bett

– Notizen kurz vor dem Schlafengehen

– Nächtliche Einfälle

– Besonders gemütliches Schreiben

Goethe beschreibt in „Dichtung und Wahrheit“ wie er nächtliche Einfälle schleunigst notiert, damit sie ihm nicht entwischen:

Die Ausübung dieser Dichtergabe konnte zwar durch Veranlassung erregt und bestimmt werden; aber am freudigsten und reichlichsten trat sie unwillkürlich, ja wider Willen hervor. (…)

Auch beim nächtlichen Erwachen trat derselbe Fall ein (…) Ich war so gewohnt, mir ein Liedchen vorzusagen, ohne es wieder zusammenfinden zu können, daß ich einigemal an den Pult rannte und mir nicht die Zeit nahm, einen quer liegenden Bogen zurecht zu rücken, sondern das Gedicht von Anfang bis zu Ende, ohne mich von der Stelle zu rühren, in der Diagonale herunterschrieb.“

5. Der Keller / Der Dachboden etc…

– Ein merkwürdiger Schreibort

– Rückzug vor der hektischen Welt

– Weniges, was man zum Schreiben braucht… – das wird hier deutlich!

6. Die Bibliothek

– Bibliotheken als antiquierte Orte des Wissens

– Bibliotheken versus das Internet

– Diszipliniertes Einhalten der Ruhe

7. Die Fußgängerzone

– Ein Menschenstrom

– Die Ruhe im Chaos sein

– Inspiration, Fabulieren, Geschichten erzählen

8. Der Wolkenkratzer

– Eine besondere Perspektive von oben

– Veranschaulichung des auktorialen Erzählers

– Erzähltechniken und Schreiborte können sich gegenseitig befruchten.

9. Der Balkon

– Schöner schreiben

– Zusammenhang von Wohlbefinden und Schreibort

10. Die Klippe

– Der beruhigende Effekt des Meers

– Magische Orte für dein Schreiben, Naturerfahrungen, ein besonderer Rhytmus

– Vor allem zur Selbstreflexion geeignet

Fazit

– Es gibt nicht den einen richtigen Ort, sondern Vorlieben die vom Schreibtyp abhängig sind.

– Es geht auch darum, was du mit deinem Schreiben aktuell erreichen möchtest. Dabei kann der ein oder andere Ort eine gute Idee sein.

– Vor allem wichtig: Ab und an Ortswechsel einbauen und etwas Neues ausprobieren!

Und übrigens: Ein ganz wunderbarer Ort zum Schreiben ist Hamburg. Wenn du dein Schreiben einmal richtig voranbringen willst, kommst du am Besten in eines meiner Schreibseminare.

Doch wo auch immer du schreibst – hab Freude daran!

In diesem Sinne: Schreib schön! Und bis zum nächsten Mal…

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